Folgende Geschichte wird um die Namensgebung -

 „Zeller Schwarze Katz” - erzählt:

Um 1850 kamen Aachener Kaufleute zum Weingutsbesitzer Peter Mayntzer um Wein zu kaufen. Man ging in den Hauskeller und probierte, die aus dem Faß gezapften Weine. Nach einigen Proben bekam man Hunger. Die Hausfrau brachte belegte Brote in den Keller. Mit ihr kam auch die schwarze Hauskatze in den Keller und setzte sich auf ein Faß. Nach der Brotzeit probierte man weiter. Winzer Mayntzer wollte nun aus dem Faß zapfen auf dem die Katze saß. Diese ließ ihn unter lautem Fauchen und Pfotenhieben nicht an den Zapfen des Fasses. Winzer Mayntzer mußte die Katze mit Gewalt von dem Faß vertreiben. Danach probierte an den Wein aus diesem Faß.
Die Kaufleute befanden, das dieser Wein der beste im Keller war und nannten Ihn fortan „Schwarze Katz”.
Ab dem Jahre 1860 verkaufte der Winzer dann auch Wein unter diesem Namen. Später übernahmen auch andere Zeller Winzer den Namen „Schwarze Katz” für ihren Wein, um ihn besser absetzen zu können.
Philipp Bohm, ein Zeller Winzer, zog daraufhin 1929 vor Gericht, um einen Schutz für diesen Namen zu erwirken. 1941 wurde der Lagename „Zeller Schwarze Katz”, für den die Katze auch Symbol ist, geschützt. Das Foto zeigt auf einem Fass eine kräftige, schwarze Katze, die auch auf dem Wappen der Stadt Zell zu sehen. ist. Den Schwanz nach oben gestreckt, macht sie einen Buckel.
Auch der „Schwarze-Katz-Brunnen” vor dem Rathaus, in dem sich das Museum befindet, erinnert an dieses Symbol.
In dem Rathaus befindet sich das Wein- und Heimatmuseum der Stadt. Das vorwiegend vererbte Gegenstände von Winzern, die heute keine Nachfolger mehr haben, präsentiert, zeigt auch Objekte aus der Zeit der Kelten und der Römer. So sind Teile einer Heizung einer römischen Badeanlage aus dem 2. und 3. Jahrhundert n.Chr. im Museum wieder aufgebaut. Eine der ältesten Winzerdarstellungen aus dem 13. Jahrhundert, die man in Zell - Kaimt fand, ist im Museum zu sehen. Ebenso werden 1000 Jahre Weinbau in Zell dargestellt, wobei hier natürlich auch eine Küferwerkstatt nicht fehlen darf. Daneben werden Flachsanbau, Seilerei und Zigarrenherstellung dokumentiert. Außerdem erfahren Sie etwas über die ehemalige jüdische Gemeinde im Ort.


Öffnungszeiten : 15.5. - 1.11. / Mittwochs u. Samstags von 15 - 17 UHR / Eintritt frei.

 
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